»Eine demokratisch-ökologische Gesellschaft kann nur auf einem freien Land errichtet werden«

Ein Interview mit der Internationalistischen Kommune von Rojava

Wie habt Ihr die letzten Monate der Verteidigung Efrîns wahrgenommen? Und wie ordnet Ihr diese in den politischen Kontext ein?

Casper: Also zunächst einmal: Dass die Provokationen und schließlich der Angriff der Türkei auf Efrîn passieren können, haben wir natürlich erwartet. Dass die gesamte Kriegsmaschinerie für die Besetzung und Vertreibung der Bevölkerung Efrîns in dieser Form in Bewegung gesetzt werden, war dennoch überraschend. Dass die imperialistischen Kräfte gegen die Revolution in Rojava aktiv werden und keine Freunde der Kurd*innen sind, ist schnell gesagt. Was es aber wirklich bedeutet, wenn die Bomben auf dich fallen, ist noch einmal etwas anderes.

Und viele hatten nicht erwartet, dass die russischen Truppen einfach so abziehen und der Türkei grünes Licht für Non-Stop-Bombardierungen geben würden. Oder dass die europäischen Länder, besonders die Bundesrepublik Deutschland, ihre Waffenexporte noch steigern würden. Wir dachten nicht, dass solch ein Schritt innenpolitisch durchgesetzt werden könnte.

Clara: In Efrîn sind gerade Hunderttausende Menschen aus der einzigen Region in Syrien, die relativen Frieden fern vom Bürgerkrieg genossen hatte, vertrieben worden. Die Familien schlafen teilweise unter freiem Himmel, die Städte und Dörfer wurden zerstört. Was gerade passiert, ist eine Fortführung der Kolonialpolitik der Türkei gegenüber der Vielfalt der nahöstlichen Völker im Allgemeinen und des kurdischen Volkes im Besonderen. Sie, ihre Geschichte, ihr historisches Erbe, ihre Kultur müssen sich entweder in die Geschichtsschreibung der faschistischen Herrscher in Ankara integrieren lassen oder sie werden entwurzelt und vernichtet. Deshalb wurden in Efrîn auch die vielen historischen Orte wie auch die Statue von Kawa Hesinkars – Kawa dem Schmied – in Efrîn zerstört.

Casper: Das, was wir in diesen Monaten erlebten, war sehr schmerzhaft für uns alle, für die Gesellschaft in Rojava und auch für die Internationalist*innen hier. Es wurden Tausende dschihadistische Bandenmitglieder und Söldner aus Syrien und der Türkei zusammengezogen, sogar Tausende Daesch-Mitglieder (Mitglieder des Islamischen Staates) sind dabei, die unter der Führung der türkischen Armee in Efrîn eingefallen sind. Wie sie diesen Krieg geführt haben, war grausam und unmenschlich. Und der Weg nach Efrîn wurde ihnen durch die NATO-Flugzeuge freigebombt.

Wie wird es weitergehen? Wie schätzt Ihr die Provokationen des türkischen Regimes und seiner Verbündeten ein?

Casper: Ich denke, dass sich jetzt der Kampf und der Widerstand weiter entfalten werden. Wir haben auch eine Reihe größerer Guerillaaktionen gesehen, aber die Informationslage ist oftmals schwierig. Diese neue Phase ist für die Gesellschaft von einer Klarheit, wer jetzt Freund und wer Feind ist, geprägt. Das bricht Illusionen und rüttelt die Menschen auf. Es ist deutlich geworden, dass die Menschen keiner imperialistischen Kraft vertrauen können und man auf die eigenen Kräfte und auf die Werte der Revolution setzen muss. Das sind Sätze, die die Bewegung schon von Beginn der Revolution an sagte, aber für viele Menschen ist dieser Widerspruch nur schwer zu verstehen gewesen, wenn NATO-Kampfflugzeuge den Kampf der Volksverteidigungseinheiten YPG, der Frauenverteidigungseinheiten YPJ und der Demokratischen Kräfte Syriens QSD im Kampf gegen Daesch unterstützen.

Clara: Aus den Erfahrungen der letzten Monate müssen nun die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Das heißt, sich noch stärker zu organisieren und sich psychologisch wie praktisch auf die weitere Verteidigung der Revolution vorzubereiten, sie mit noch mehr Nachdruck in der Gesellschaft zu vertiefen und zu verbreiten. Dies gilt zum einen natürlich für die Menschen hier, aber eben auch für uns Internationalist*innen und die Solidaritätsbewegung. Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass nichts vorbei ist!

Casper: Die Provokationen vonseiten des türkischen Regimes gehen weiter. Nun spricht Erdoğan über Minbic, Şengal und sogar über die Einnahme der Qendîl-Berge. Das ist natürlich Propaganda und wird in dieser Form nicht stattfinden. Klar ist aber auch, dass das Regime in Ankara auf einer aggressiven Außenpolitik basiert und die internationalen Mächte eben zum Teil auch ihre direkten Interessen in der türkischen Angriffspolitik wiederfinden.

Was war und ist die Rolle von Internationalist*innen in dieser Zeit? Was hat sich für Euch verändert?

Casper: Wir müssen unseren Platz innerhalb dieses Kampfes finden. Also wirklich »innerhalb«, wir sind keine Beobachter*innen von außen oder machen klassische Solidaritätsarbeit. Das wird dem Ernst der Lage nicht gerecht und ist auch nicht unser Anspruch.

Clara: Nur wenn wir uns wirklich als Teil begreifen, können wir in die Geschehnisse eingreifen. Das, was gerade passiert, betrifft uns alle und bedeutet, den Kampf, der heute hier geführt wird, eben einerseits als unseren eigenen Kampf zu betrachten, aber auch die Fähigkeit zu entwickeln, unsere Bedeutung im globalen Kontext verstehen zu können. Also die Verknüpfung zwischen den Kämpfen in unseren Heimatländern und der Revolution in Rojava zu verstehen, aber auch zu gestalten. Wir müssen uns die Frage stellen, was hat Rojava mit den Landlosen in Brasilien, mit den Sweatshops in Asien, mit den Arbeiter*innen in Indien oder den klassenkämpferischen Aufständen im Iran zu tun? Wenn amerikanische F-16-Kampfjets, israelische Heron-Drohnen und deutsche Leopard2-Panzer in Efrîn eingesetzt werden, also durch die Hand der türkischen Armee und ihrer islamistischen Banden, aber de facto international ein Krieg gegen das kurdische Volk und seine Revolution geführt wird, kann die Antwort nicht etwas anderes als eine internationale Front sein. Die Einheit darin zu finden und die nationalstaatlichen Grenzen, mit denen unser Denken sozialisiert wurde, zu überwinden, das ist es, was für uns Internationalismus ausmacht. Daraus lässt sich dann auch ganz konkret ableiten, was Internationalist*innen beitragen können.

Casper: Als der Krieg in Efrîn anfing, steckten wir als Kommune voll in den Arbeiten der »Make Rojava Green Again«-Kampagne gesteckt. Trotzdem haben wir es als Kommune geschafft, eine aktive Rolle in dieser intensiven Phase einzunehmen und uns ins Geschehen einzumischen. Von Beginn des Krieges an waren wir in den Dörfern und Städten bei den Menschen in Efrîn. Wir haben uns an der Organisierung der Bevölkerung in Efrîn aktiv beteiligt, und ein Teil von uns ist im Rahmen der Konvois aus Cizîrê nach Efrîn gefahren und hat die Geschehnisse und Erfahrungen dort dokumentiert. Andere Freund*innen haben in der Medienarbeit ihre Sprachfähigkeiten und Kenntnisse eingebracht, um gegen die türkische Antipropaganda und das Schweigen der internationalen Staatengemeinschaft einer Stimme der Wahrheit Klang zu verleihen.

Clara: Über die internationalen Kontakte der Kommune, konnten wir jedoch auch über Rojava hinaus eine wichtige Rolle in der Solidaritätsarbeit übernehmen. So haben wir maßgeblich zum Gelingen des WorldEfrînDay beigetragen. Wir haben versucht, eine Brücke nach außen hin aufzubauen, durch Informationen, das Berichten persönlicher Erfahrungen und die gemeinsame Solidaritätsarbeit. Ich erinnere mich noch, wie ein kurdischer Freund mir in den Tagen in Efrîn sagte: »Schreib, schreib all das auf, was wir durchleben, und trage diese Erfahrung an deine Freund*innen in deiner Heimat weiter. Das, was hier passiert, darf nicht vergessen werden ...«

Du warst in Efrîn schon vor Beginn des Krieges. Willst Du noch einmal kurz über Deine Erfahrungen in Efrîn sprechen?

Casper: Ja, es war immer mein großer Wunsch, nach Efrîn zu gehen und dort in der Gesellschaft zu arbeiten. Nicht lange, nachdem dieser Wunsch in Erfüllung gegangen war, begann der Krieg. Das Gefühl, in einer Gesellschaft zu leben, welche sich auf den Krieg vorbereitete und sich immer wieder das Versprechen gab, keinen Schritt zurückzuweichen, war beeindruckend für mich. Natürlich haben die Menschen gehofft und auch erwartet, dass die internationale Staatengemeinschaft reagieren wird. Gleichzeitig haben sie gesehen, wie die islamistischen Banden und die Türkei von der NATO unterstützt wurden. Es war ein bedrückendes Gefühl, alleinzustehen gegen diesen Feind. Bei vielen Menschen hat es einmal mehr das Gefühl bestätigt, dass die einzigen Freunde der Kurd*innen die Berge seien. Und auch mir ging es so. Wie sollte es uns auch gehen, wenn wir in Efrîn einfach massakriert werden und es keine wirkliche Reaktion darauf gibt? Ich hätte erwartet, dass es eine starke, militante Antwort der revolutionären Gruppen auf der ganzen Welt geben würde. Aber diese blieb leider aus.

Ein prägendes Gefühl war das Gefühl der Scham. Der Scham vor der Gesellschaft, sie nicht verteidigen zu können. Was sollte ich den Menschen antworten, wenn sie mich fragten, warum wir sie nicht vor den Bomben schützen können? Ich habe in dieser Zeit versucht, mit Menschen in Europa zu sprechen und mit ihnen meine Erfahrungen zu teilen. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie in einer anderen Welt leben würden und so entfremdet sind von dem, was gerade passiert. Es fehlt einfach eine gewisse emotionale Spontanität, auf solche Ereignisse zu reagieren. Alles wird immer so sehr überdacht und abgewogen. In Europa machen sich die Menschen so viele Gedanken darüber, ob sie vielleicht für ein paar Monate in den Knast müssen. Wenn hier die Menschen so lange darüber nachdenken würden, ob sie in den Krieg ziehen, dann gäbe es diese Gesellschaft schon nicht mehr.

Wie hat sich der Krieg auf die Kampagne »Make Rojava Green Again« ausgewirkt? Und wie gestalten sich Eure Arbeiten in der kommenden Zeit?

Casper: Natürlich bringt der Krieg Notwendigkeiten mit sich, auf die reagiert werden muss. Aber unsere langfristige Strategie und Perspektive werden davon jedoch nicht beeinträchtigt. Für uns hat die Kampagne »Make Rojava Green Again« auch eine strategische Bedeutung. Gerade am Krieg gegen Efrîn zeigt sich ja, wie der Kolonialismus und das kapitalistische System die Natur zerstören, ausbeuten und dadurch auch die Unterdrückung der Menschen aufrechterhalten. Der faschistische türkische Staat brennt die Olivenbäume Efrîns nieder, zerstört die Böden durch Bomben und Artilleriegeschosse und vertreibt die Menschen und siedelt andere dort an, mit dem Ziel, das ökologisch-gesellschaftliche System für immer zu zerstören. Somit wird versucht, auch der Revolution, im wörtlichen Sinne, den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Und das Gleiche passierte in anderen Kantonen durch das Baath-Regime. Ein bisschen weniger deutlich als der offene Krieg, aber mit dem gleichen Ziel. Und auf diese Politik ist die Kampagne auch eine Antwort.

Clara: Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass es das Ziel der Angriffe ist, den Aufbau einer anderen Gesellschaft zu verhindern. Krieg birgt auch immer die Gefahr der Rückschläge im gesellschaftlichen Aufbau der Revolution. Und es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Revolutionen von außen in einen permanenten Kriegszustand gezwungen werden, um all ihre Ressourcen und kreativen Kräfte aufzubrauchen und sie am Ende damit zu erschöpfen. Des­wegen sind die zivilen Arbeiten, die sich nach den Werten der Revolution richten, so wichtig. Gerade die Projekte, die die Verbundenheit mit der eigenen Umgebung, der Natur und der Gesellschaft stärken, vertiefen auch das revolutionäre Bewusstsein und sind objektiv antiimperialistisch. Auch nach außen, über Rojava hinaus, sind diese Projekte wichtig, da sie mit dem Bild von permanentem Chaos und Zerstörung brechen. Unsere Botschaft ist, dass wir für jede Bombe, die fällt, einen Baum pflanzen werden.

Eben durch diesen politischen Charakter der ganzen Arbeiten sehen wir es als Internationalist*innen als unsere Pflicht, mit noch größerer Kraft die Kampagne fortzuführen und uns nicht von den Schwierigkeiten, die auf uns zukommen, abbringen zu lassen. Die Bedingungen dafür erschweren sich natürlich. Und uns muss auch klar sein, dass eine demokratisch-ökologische Gesellschaft nur auf einem freien Land errichtet werden kann. Daher ist es natürlich von besonderer Bedeutung, Efrîn auch wieder von der Besatzung zu befreien.

Ihr sagt, dass Ihr in dieser Zeit auch viel die internationale Solidaritätsarbeit unterstützt habt, mit vielen Menschen im Austausch standet und auch den WorldEfrînDay mit ausgerufen und organisiert habt.

Clara: Efrîn wurde weltweit zu einem Kristallisationspunkt für linke Bewegungen, bis in liberale Kräfte hinein. Die Monate des Protests wurden auch zum Ausdruck der vielen Bewegungen und Menschen, welche sich auf der Suche nach einer anderen Welt befinden und eine Hoffnung in Rojava sehen. Kein anderes Ereignis hat so viel globale Aufmerksamkeit und Solidarität durch die demokratischen Kräfte erfahren. Das hat uns hier viel Hoffnung und Moral geben, auch unseren Kampf weiterzuführen.

Casper: Neben vielen Großdemonstrationen hat sich der Protest auch auf einer lokalen Ebene verankern können. Und in vielen Ländern gab es das erste Mal Solidaritätsbekundungen und Aktionen in diesem Ausmaß. Besonders auffällig war dabei der Protest in den USA selbst, welcher das erste Mal in dieser Form deutlich geworden ist. Die Solidaritätsarbeit ist jedoch an vielen Orten in der gleichen Dynamik und Form geblieben. Die Aktionsformen waren sehr bestimmt durch Demonstrationen und Kundgebungen. Gerade in der BRD gab es zu wenig kreative Aktionsformen. Und die, welche es gab, wurden durch die internationalistischen Freund*innen durchgeführt, nur selten mit der kurdischen Bewegung zusammen. Und so konnte der Entwicklung, dass mit der Zeit immer weniger Menschen auf die Straße gehen, nicht wirklich etwas entgegengehalten werden. Bei vielen Menschen ist auch das Gefühl der Handlungsunfähigkeit entstanden. Immer wieder die gleichen Demos ... Es konnte das Konfliktpotenzial, welches das Thema eigentlich auch innenpolitisch hat, nicht zugespitzt werden. Ich meine damit z. B. die Waffenlieferungen oder die islamistischen Kräfte in den Moscheen, die vom türkischen Staat kontrolliert werden. Die Solidaritätsbewegung hat es in keinem Land wirklich geschafft, auf die Realpolitik großen Einfluss zu nehmen. Der Protest und die formulierten Forderungen und Ziele waren dafür zu unkonzentriert und entscheidende Kräfte, wie Gewerkschaften, haben sich zu schwach positioniert.

Clara: Diese Bewertung trifft vielleicht auf die BRD zu. Für andere Länder wie z. B. Spanien sieht das einfach ein bisschen anders aus. Hier besteht gar nicht das Bewusstsein über den Kampf der kurdischen Bewegung und es gibt auch keine kurdische Community. Und daher ist der Maßstab, mit dem wir die letzten Monate bewerten sollten, auch ein anderer. Trotz der Unwissenheit in vielen Teilen der Gesellschaft über den Kampf der kurdischen Bewegung haben wir es geschafft, viele Menschen auf die Straße zu bringen. Und nun liegt es daran, diese Verbindungen zwischen den Menschen, die auf der Straße entstanden sind, weiter zu festigen und zu verstetigen.

Casper: Die vielen Probleme, welche wir in den Gesellschaften gerade des globalen Nordens sehen, sind eben auch wieder in dieser Phase deutlich geworden. Den Menschen fehlt der Glaube daran, dass wir wirklich im Begriff sind, die kapitalistische Moderne herauszufordern und gemeinsam überwindenzukönnen. Das Bewusstsein, dass wir überhaupt einen gemeinsamen Kampf führen und dass das, was gerade in Syrien passiert, eben nicht losgelöst von lokalen Kämpfen gesehen werden kann. Aber wir müssen auch selbstkritisch sagen, dass wir selbst diese Verbindung noch nicht so stark herstellen konnten.

Clara: Neben den Demonstrationen und kleineren Aktionen waren besonders in der BRD militante Aktionen zu sehen. Wir hatten den Eindruck, dass viele Menschen nach anderen Wegen gesucht haben, ihre klare Haltung zum Krieg und zur internationalen Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Es hätte unserer Meinung nach jedoch auch eine Radikalisierung der breiten Solidaritätsbewegung geben müssen. Also eine Entwicklung vom Protest zum Widerstand, und das nicht nur in einem kleinen Kreis von Menschen, sondern eben in der gesamten Breite der Bewegung. Wir denken, dass in diese Richtung auch viel mehr möglich gewesen wäre. Für sehr sehr viele Menschen war und ist der Widerspruch zwischen dem, was sie wollen, und dem, was die Regierungen tun, einfach zu groß. Es ist auch deutlich geworden, dass mit Mitteln von Demon­strationen das Ziel, den Krieg zu stoppen, nicht erreicht wurde.

Casper: Wir wollen noch einen positiven Aspekt hervorheben. Für viele Menschen sind die Internationalist*innen, welche ihr Leben für die Verteidigung Efrîns gegeben haben, zu einem starken Bezugspunkt geworden. Nun gilt es, dass diese Menschen sich selbst in der Verantwortung sehen, den Weg der Gefallenen weiterzugehen und ihren Kampf weiterzuführen. Denn in unserem Kampf werden die Gefallenen für immer weiterleben.